Dänemarkurlaub 2016

Es kann endlich losgehen! Nach einer langen Durststrecke steht der wohlverdiente Urlaub ins Haus. Leider war ich einige Zeit vorher ziemlich platt, da mich knapp 12 Tage eine Lebensmittelvergiftung heimgesucht hat. Nun scheint das jedoch durchgestanden zu sein und die Reise kann beginnen.

Die Rucksäcke sind gepackt, Lebensmittel sind in Kühltaschen verstaut und der Wagen ist getankt. Los gehts!


Nächster Halt: Houstrup in Dänemark

Tag 1 – Anreise

Wir sind pünktlich um 07:38 aus Hannover losgefahren und haben uns auf den Weg nach Pinneberg gemacht. Dort haben wir unsere Freunde besucht, die gerade Eltern vom kleinen Frederik geworden sind. ☺️ Voort haben wir dann auch noch die frischgebackenen Großeltern aus Metzingen getroffen.

Im Anschluss ging es dann weiter auf der A7 nach Dänemark. Die angekündigte Vollsperrung der A7 konnten wir im Großraum Hamburg gut umfahren, sodass wir nur bei Neu Münster im Stau gelandet sind. Mehrere PKWs haben sich in einer Baustelle „berührt“.

Nach der unproblematischen Einreise in unser Nachbar EU-Land sind wir noch einen Umweg zu einem bekannten dänischen Stoffladen gefahren, damit man jede Möglichkeit ausnutzt um individuelle und besondere Stoffe zum Nähen zu besorgen. Mit einem kleinen Einkaufstäschchen ging es dann weiter nach Nørre Nebel, um meine Schwiegereltern zu treffen.

Gemeinsam haben wir dann unser Ferienhaus in Houstrup bezogen.

Vor dem gemütlichen Ausklang des Tages sind wir dann nochmal zum Strand gefahren. Es ist ein herlicher Stand mit tollem Sand, vielen Muschen und Steinen. Von Zeit zu Zeit soll auch viel Bernstein angespült werden – Mal schauen ob uns das Glück hold ist und wir auch welches finden.

Tag 2 – Ruhetag

Am heutigen Tage haben wir uns ersteinmal der Entschleunigung hingegeben. Nach einem schönen gemeinsamen Frühstück haben wir uns ersteinmal unseren Büchern und Zeitschriften und Touristeninformationen hingegeben. Laut dem Marco Polo für Dänemark sind Sandburgen übrigens eine Eigenart von Deutschen Touristen ????


Bei einem Spaziergang durch Houstrup haben wir eine Freundin meiner Schwiegereltern besucht, die zufällig zwei Straßen weiter ebenfalls Urlaub macht. Auf dem Weg dorthin sind wir einigen Tieren der hiesigen Umgebung näher gekommen. Eine Blindschleiche die ebenfalls das schöne Wetter genießt! ????


Später ging es dann nach Bork Havn, um dort in einem empfohlenen Restaurant Essen zu gehen. Leider mussten wir feststellen das alle Dänen in der Nebensaison selbst Urlaub machen und damit in den meisten Läden eine Art Betriebsferien ausgerufen wurden. Mit ein wenig Glück konnten wir aber in einem Mini Købmann ein paar Lebensmittel kaufen, damit unser Abendessen gerettet war. Es gab Steinpilze mit Omlett und Baguette.

Auf dem Rückweg haben wir dann auf der höchsten Düne Dänemarks haltgemacht – dem Blåbjerg

Tag 3 – Queerbeet

Heute haben wir den Tag jeweils unterschiedlich verbracht. Vormittags ging es für Lisa und mich in Richtung Henne, um dort einen Stall aufzusuchen. Fazit: Am Mittewoch kann Lisa den lang ersehnten Ausritt am Strand machen ????????

Danach hat es uns noch für einen kurzen Dorfbummel nach Nørre Nebel gezogen. Kurz um: Viel gibts da wirklich nicht!


Gegen Nachmittag hat sich unsere Truppe dann am Houstrup Strand getroffen und dort den Tag bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verbracht. Da dies wie Balsam auf der Seele war, wird die morgen wiederholt und dann einen ganzen Tag lang. ☀️


Tag 4 – Strandtag

Nachdem uns der Wettergott gnädig gestimmt war und wir in Dänemark einen Jahrhundert Spätsommer erleben dürfen, konnten wir nicht unher einen Tag am Strand einzulegen. Darum ging es nach einem ausgiebigen Frühstück an den Houstrup Strand.


Tag 5 – Ausritt am Stand für Lisa

Es ging etwas früher heute aus der Koje als die anderen Tage. Grund dafür ist der anstehende Ausritt am Strand für Lisa.


Gut gestärkt kann es dann losgehen in Richtung Henne, wo ein Reitstal mit über 100 Pferden auf und wartet.


Gesagt, getan! Der Ausritt ging über drei Stunden und ging zirka für 1/3 am Strand entlang. Nach einer guten Planung konnte ich den Trupp am Stand in Empfang nehmen. Damit wir ein paar tolle Fotos von Lisa und ihrem Pferd Lysa im Galopp bekommen konnten bin ich zirka 2 Kilometer immer mehrere Hundert vor der Gruppe hergelaufen. Damit war mein Sportprogramm auch erfüllt! Fotos sind geschossen und für Gute befunden ????????


Anschließend ging es nochmal zum Strand und zur Stärkung nach dem anstrengend Tag an der frischen Luft haben wir eine selbstgemachte Pizza gezaubert.


Wie vor einigen Tagen bereits erwähnt, wir haben den angepriesenen Bernstein gefunden. Nicht nur ein, zwei – Sondern gleich ganz viele!!

Tag 6 – Fotosafarie und ein letzter Tag am Strand

Am Donnerstag haben wir den Tag ein wenig anders gestartet! Mit Kamera im Gepäck sind wir zu ein paar Hotspots gefahren wo wir ein paar schöne Motive erwartet haben. Und wir wurden mit tollen Perspektiven und Fotos belohnt. Es ging noch einmal zum Blåbjerg, Henne Strand und einmal quer durch die Dünen am Houstrup Strand.


Im Anschluss sind wir noch ein letztes Mal am Strand gewesen und konnten die Sonne genießen. ???? Am Abend haben wir dann gemeinsam eine Runde Siedler von Catan gespielt, was sich nach ein paar Erklärungen zu einer guten Partie entwickelt hat und wir uns auf weitere Spiele in der Zukunft freuen dürfen.


Tag 7 – Minigolf und Fisk-Laden

Heute sollte es den langersehnten Fisch geben, der Abends in die Pfanne sollte. Dazu sind wir einige Kilometer Richtung Norden gefahren und haben dort einen kleinen Fischladen aufgesucht.


Leider haben wir uns zu spät informiert, sonst hätten wir eine Fischauktion besucht und selbst als „Bieter“ in Aktion treten können. So haben wir einfach regulär uns den Fisch an der riesigen Theke ausgesucht.

  • Fisch Bäckchen vom Dorsch
  • Muscheln (Name vergessen!)
  • „Hexen“-Fisch
  • Steinbeisser
  • Dorsch

Alle Sorten waren sehr lecker und haben wiedererwarten wenig nach Fisch geschmeckt. Das macht also den wahren Geschmack von Fisch aus, wenn er wirklich frisch ist!


Das hier ist wohl das Haus, was zu lange im Wind stand! Ein wenig Windschief würde ich mal sagen…

Nachdem dann der „Fisk“ im heimischen Kühlschrank gelandet ist, sind wir nach Lønne gefahren und haben einen wirklich tollen Minigolf Park besucht. So etwas haben wir in der Form noch nicht gesehen – Davon dürfen sich 90% aller mir bekannten Plätze eine große Scheibe abschneiden. Es hat sehr viel Spaß gemacht ????


Nachdem dann die Klamotten wieder gepackt wurden, ging es am kommenden Morgen wieder in Richtung Heimat. Mit nur wenigen Hindernissen (zähflüssiger Verhehr in HH) sind wir gut nach Hause gekommen. ????


Nun werden noch fix die Klamotten ausgetauscht und am Sonntag geht es dann zum nächsten Strip quer durch die Bundesrepublik.

München – Stuttgard – Berlin !! Wir kommen..

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