Vom HTML-Code zum CMS (Joomla)

Der erste Kontakt mit dem Internet, vielmehr mit der Entwicklung von Webseiten, hatte ich im Jahr 2005 im Rahmen des Informatikunterrichts in der Schule. Ganz klassisch wurden hier einzelne Seite mit dem HTML-Grundgerüst geschrieben. Über Frames wurden sie dann zu einer ansehnlichen Webseite zusammengesetzt. Mein Interesse entwickelte sich stark weiter und wuchs über die Aufgaben im Unterricht hinaus. Daher begann ich meine erste richtige Webseite zu konzipieren und diese in den folgenden Wochen zu programmieren.

Das Ergebnis war ein neuer und optisch ansprechender Internetauftritt meines Segelflugvereines. Dieses Produkt meines erlernten Wissens ersetzte die alte Webseite, die im Laufe der Zeit nicht mehr aktuell war und Fehler aufwies. Im laufe der nächsten Jahre wurde die Webseite weiter gepflegt, erweitert und ausgebaut.

Durch den weiteren Ausbau nahm die Übersichtlichkeit stetig ab. Mit der klassischen HTML-Programmierung schien ich meinem Vorgänger in eine Sackgasse zu folgen. Die Einbindung von CSS Dokumenten, die für das einheitliche Aussehen genutzt werden konnten, waren mir bisher nicht bekannt und der Umgang war mir völlig fremd. In Anbetracht der Aussichten, schaute ich nach Alternativen, um den nächsten Schritt weg von der klassischen HTML-Programmierung zu wagen.

Hier fand ich eine Lösungsvariante mit den sogenannten Content Management Systemen, kurz CMS. Am aktuellen Markt gab es einige kostenpflichtige Varianten, allerdings auch einige Open Source Lösungen. Nach einer ausgiebigen Recherche und in Anbetracht der Community hinter den Anwendungen, entschied ich mich einen ersten Versuch mit Joomla zu starten. Mit der Version 1.3 startete ich meine ersten Geh-Versuche und entwickelte meine erste auf Joomla basierende Webseite. In meiner eigenen Entwicklungsumgebung, bereitgestellt durch die Anwendung XAMPP, war ich in der Lage erneut etwas modernes zu entwerfen. Kurz darauf konnte ich die veraltete HTML Webseite durch die dynamische und wartungsarme CMS Lösung austauschen.

Im Laufe der Zeit wurden schließlich mehrere Internetauftritte durch meine Hand konzipiert und konfiguriert, sodass der eigentliche Betreiber nur noch den Wartungsanteil übernehmen musste. Da es in der Joomla Community viele kostenlose Templates gibt, habe ich mich vorerst damit beschäftigt diese für meine Bedürfnisse zu ergänzen und zu erweitern. Hier bin ich dann auch relativ zügig an meine Grenzen gestoßen und musste mich nach einer Möglichkeit umschauen eigene Templates zu erstellen. Über kurz oder lang bin ich dann auf die Anwendung Artisteer gestoßen, womit es schier einfach war und auch immer noch ist individuelle Webseiten (Templates) designen zu können.

Mit dieser Anwendung wird jedem die Möglichkeit gegeben mit einfachen Mitteln ein eigenes Template zu erstellen. Desweiteren bietet die Anwendung auch die Möglichkeit eigene CSS-Inhalte zu integrieren und ein wenig mehr Kreativität und eigenes Können zuzulassen. Jedoch bietet das Tool auch viele Möglichkeiten Einstellungen zu verstellen oder gar Optionen nicht auf Anhieb zu finden. Daher bedarf es auch hier ein wenig Übung, um wirklich individuelle Entwürfe erstellen zu können.

Lange Rede, kurzer Sinn. In den vergangenen Jahren (ab 2005) habe ich viel Zeit und Arbeit in das Thema Webdesign investiert. Mir hat es bisher sehr viel Spaß bereitet und darum werde ich auch weiterhin mich mit dem Thema beschäftigen. Um einen kleinen Überblick zu geben sind hier die Links zu meinen Webseiten die ich betreue. 1 2 3 4

Beitragsbild Quelle: Pixababy.com – Freie und kostenlose Bilder

Ein Gedanke zu „Vom HTML-Code zum CMS (Joomla)

  1. Mittlerweile haben sich die Dinge geändert und ich bin von Joomla weg.
    Mein neues Medium der Wahl heißt WordPress und das erste Ergebnis seht ihr ja bereits hier an meiner Webseite. Den Artikel dazu könnt ihr hier lesen.

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